Eine holländisch-deutsche Sportlerfreundschaft
Bei Hallenwettkämpfen
in der Dortmunder Helmut Körnig Halle traf ich viele in gelb gekleidete
Schülerinnen die im Alter zu unseren Mädchen passten und gegen
diese antraten.
Ich nutzte die Gelegenheit mit einer Verantwortlichen, Greetje van Heel
in Vorgespräche einzutreten. Meine Idee ist beim GVAC
auf fruchtbaren Boden gefallen. Wir werden ebenfalls eine Freundschaft
mit dieser holländischen Mannschaft schließen.
Am Sonntag den 9.9.2001 findet ein Schülersportfest Sch/Schi A/B
und Jugend B statt. Am Wochenende 22./23.9.2001 finden Mehrkämpfe
für alle Altersklassen statt. Samstags Barbeque.
Für beide Termine ist eine Einladung erfolgt.
Im nächsten
Jahr soll ein Dreiländerwettkampf Holland-Belgien-Deutschland in
Veldhoven (Vorort von Eindhoven) gestartet werden. Dieser Wettkampf soll
dann abwechselnd in den einzelnen Ländern stattfinden.
Leider ist aus obiger Vereinbarung bisher nichts geworden. Der Kontakt
ist aber nicht abgerissen, ab und an hatten wir Kontakt per e-Mail.
2003 unternahm ich einen weiteren Versuch ein gemeinsames Kräftemessen
zu verabreden. Diesmal soll am 20./21.September unser Antrittsbesuch in
Veldhoven stattfinden. Besondere Termine stehen dem diesmal nicht im Wege.
Wenn es das Wetter zuläßt sollen dort die Zelte auf der vereinseigenen
Anlage aufgebaut werden. Der GVAC trägt seine Vereinsmeisterschaften
aus, an denen wir dann teilnehmen könen. Ansonsten stehen preiswerte
Unterkünfte zur Verfügung. Es soll auch wieder am Samstag ein
Barbeque stattfinden. Na mal sehen, ob es diesmal klappt.
Karin und ich waren am 15.Juli zu einem Besuch in Veldhoven um die
örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen. Mit Greetje und Henk van
Heel sowie mit Jan van Empel haben wir dann die nötigen organisatorischen
und sportlichen Fragen abgeklärt.
Am Freitag,
19.Sept.startete eine kleine Auto-Karawane in Richtung Veldhoven. In akzeptabler
Zeit wurde die Fahrt in der Kolonne absolviert. Wir wurden von unseren
holländischen Freunden freundlich in Empfang genommen. So konnten
wir gegen 19:30 Uhr mit dem Aufbau der Zelte beginnen. Es war schon putzig,
wie manche mit der Tücke des Objektes kämpften. Aber alles sah
richtig schön unordentlich aus, damit man Nachts auch über die
Abspannungen stolpern konnte. Vom Zweimannzelt bis zum Luxuszelt waren
alle Typen vertreten. Das Wetter war wunderschön, ja manchmal eher
zu heiß, sodaß eine Übernachtung im Zelt möglich
war. Trotzdem zogen es Karin und ich vor im Büro zu übernachten.
Deshalb schlugen wir auch dort unser Nachtlager, sprich Luftmatratzen,
auf.
Die mitgereisten Väter nutzten die Gelegenheit einmal die Vielfalt
der holländischen Biere zu prüfen. Man saß lange in gemütlicher
Runde.
Am Morgen hatten fleißige Hände vom GVAC schon den Tisch eingedeckt
und das Frühstück bereitet. Ich konnte mich aus meiner Kindheit
noch an die leckeren Schokostreusel erinnern die mir meine Tante in Nijmegen
immer auftischte. Diese gab es natürlich auch hier und alle griffen
munter zu.
Solch ein Klubhaus ist schon ein wichtiger Treffpunkt für das Vereinsleben.
Schade, das wir nicht über vergleichbares verfügen können.
Da wir zu diesem Termin traditionell unsere Blockwettkämpfe in Menden
absolvieren, war man unserem Wunsch nachgekommen auch hier Blockwettkämpfe
ins Programm zu nehmen. Hierbei mußten wir feststellen, dass noch
viel Arbeit in Europa nötig ist, um die nationalen Leichtathletik-Programme
zu vereinheitlichen. Andere Stecken, andere Wurfgewichte und ein anderes
Computerprogramm machten ein Umdenken der Organisatoren nötig. Trotzdem
war alles perfekt organisiert. Danke dafür an unsere Gastgeber.
Hans Röcken
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